Kurzfilm – 9-Shot-Rule

Was ist es ?

Dieses etwa 1 Minuten langes Video war ein Projekt im Fach MEDT zur 9-Shot-Rule – einer Technik der Videografie, bei der eine Szene durch exakt neun verschiedene Einstellungstypen erzählt wird. Das Ziel war es, eine alltägliche Situation dramatisch und filmisch wirkungsvoll umzusetzen: Eine Person bemerkt, dass ihre Straßenbahn gleich abfährt, und rennt um ihr Leben, um sie noch zu erwischen.

Inhalt

  • Eine Person schlendert mit dem Smartphone in der Hand am Gehsteig entlang
  • Sie hört die herannahende Straßenbahn und dreht sich erschrocken um
  • Sie rennt über die Straße zur Straßenbahnstation
  • In letzter Sekunde drückt sie auf den Türöffner und steigt ein
  • Die Straßenbahn fährt davon

Technische Umsetzung

Gedreht wurde mit einer regulären Handkamera sowie einer GoPro für die kreative Ego-Perspektive in Szene 5, montiert mit einem Brustgurt direkt am Schauspieler. Der abschließende Establishing Shot wurde aus der Froschperspektive gefilmt, indem die Kamera direkt auf den Boden gelegt wurde, um die abfahrende Straßenbahn von unten einzufangen. Die Bildkomposition jeder Szene wurde vorab in einem Storyboard mit Skizzen festgehalten, die Kameraposition, Bewegungsrichtung und Bildausschnitt für alle 9 Shots definieren. Gedreht wurde an der Straßenbahnstation Oberzellergasse direkt vor der Schule, wodurch authentische Aufnahmen im öffentlichen Raum entstanden.

© Kimon Fröhlich-Zolles